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Auf ins neue Jahr!

2025 war geprägt von Krisen, schrecklichen Kriegen und besorgniserregenden politischen Tendenzen. Manchmal ist es schwierig, sich all dem auszusetzen, was – Medien sei Dank – uns in die warme Stube rieselt, permanent und unnachgiebig. Wegschauen wird schwierig. Aber: Was tun, wenn sich so einiges in eine Richtung entwickelt, die uns Sorgen bereitet?

Wir wollen an unseren Werten festhalten und einstehen für Anstand, Fairness, Aufrichtigkeit und Gradlinigkeit. Wir wollen daran glauben, dass Grosszügigkeit und Menschlichkeit zu einem besseren Miteinander führen. Hoffnung gibt es immer.

In diesem Sinne: Alles Gute für das neue Jahr!

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Besuchswoche bei der HEI Integration

Wir haben in der 1. Novemberwoche zu einer Besuchswoche eingeladen: Unsere Türen sollten für alle Interessierten offen sein. Es war uns bewusst, dass die fallführenden Stellen allerhand zu tun haben, um so mehr hat es uns gefreut, dass wir tatsächlich Besuch erhielten.

Das Ziel dieser “Aktion” ist schnell benannt: Unser Wunsch war es, im Sinne der Transparenz einen Einblick in unsere Arbeit zu geben. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter vertrauen uns und schicken ihre Klient:innen in unsere Kurse. Die meisten haben aber keine konkrete Vorstellung, wie der Unterricht verläuft oder wo die grössten Hürden beim Lernen sind. Dieser Austausch war uns wichtig.

Die Besucherinnen waren sehr begeistert, einzelne so sehr, dass sie sagten, sie kämen gerne nächstes Jahr gleich nochmal. Das ist wunderbar, auch weil es ein Zeichen der wertschätzung gegenüber unserer Arbeit ist. Und für uns ist klar: Auch wenn die Resonanz nicht besonders gross war – wir werden unsere Türen auch im 2026 wieder für alle Interessierten öffnen.

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AusSprache und Auftritt

Die Fähigkeit, gewisse Laute zu (re)produzieren, entwickelt sich sehr früh in unserem Leben: Als Kleinkind hören und wiederholen wir endlos – und üben jahrelang, bis es uns gelingt, so zu sprechen, wie das unser Umfeld tut. Wir sind in der Lage, feine dialektale Unterschiede zu erkennen – und innerhalb dieser “sprachlichen Komfortzone” auch nachzusprechen.

Beim Erlernen einer Fremd- oder Zweitsprache begegnen wir Lauten, die uns nicht vertraut sind, entsprechend haben wir Mühe, sie zu identifizieren und zu reproduzieren. Sicher erinnern Sie sich, wie Sie in der Schule die nasalen Französisch-Laute geübt haben; ich sehe noch meinen Englischlehrer vor meinem geistigen Auge, wie er, mit einem Spiegel in der Hand vor meinen Klassenkolleg:innen kniend, uns die richtige Position der Zunge zeigte, um das “th” oder etwa das Wort “are” korrekt auszusprechen.

Phonetik spielt leider im konventionellen Sprachunterricht nur eine Nebenrolle; sehr oft liegt der Fokus auf der grammatikalischen Korrektheit. Dabei ist eine gute Aussprache ein wesentlicher Faktor für die Verständigung.

Umso mehr freut es uns, dass wir Mitte Juni erstmals unser Angebot AusSprache und Auftritt starten konnten. 8 Teilnehmer:innen lernen spielerisch, die Wortakzente richtig zu setzen, die Satzmelodie so zu sprechen, wie das für das Deutsche typisch ist, Sätze so zu gliedern, dass die Aussage verständlicher wird, und natürlich auch all die “schwierigen” Laute wie “ich” und “ach”, “ng”, Hauchlaut (h), plosives P oder auch die Vokale und Umlaute, die viele ein wenig verzweifeln lassen.

Auch wenn unser Lautsystem schon in unserer frühen Kindheit angelegt wird, ist im Erwachsenenalter noch nicht alles vergeben: Nicht alle schaffen es zu einem akzentfreien Deutsch, aber wir können die Aussprache deutlich verbessern. Übung macht den Meister!

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Neue Zuständigkeiten

Bisher hat Doris Gnehm die Administration unserer kleinen Schule geleitet; mit Fachwissen, Geduld, Freude an Prozessen und Ordnung, Hartnäckigkeit und Humor hatte sie einerseits eine wichtige Rolle beim Aufbau der HEI Integration inne, andererseits hat sie wesentlich dazu beigetragen, dass wir eine reibungslos funktionierende Administration haben. Nun übergibt Doris Gnehm die Leitung der Administration an Sabine Pechota und widmet sich neuen Aufgaben: Sie bleibt Mitglied der Geschäftsleitung und wird sich künftig um Anlässe und Projekte kümmern.

Wir freuen uns sehr, dass wir Sabine Pechota in unserem Team willkommen heissen dürfen. Sie arbeitet seit November an unserer Schule und übernimmt ab Mai 2025 die Verantwortung für sämtliche administrativen Belange. Sabine Pechota bringt neben hervorragenden Qualifikationen hohe Ansprüche an sich und ihre Arbeit mit sowie eine Wertehaltung, die im Einklang mit der unseres Unterehmens ist. Gerne ist sie für Sie und Ihre Anliegen da.

Sabine Pechota wird in der Administration von Sabrina Vock und Carole Adolf unterstützt.

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Am Berninaplatz entsteht ein neuer Standort

Es ist wie so oft: Das Projekt beginnt hoffnungsvoll und voller Freude, dann wird es kompliziert und nervenaufreibend, alles zieht sich in die Länge – aber am Ende wird’s richtig gut!

So auch geschehen mit unserem neuen Standort am Berninaplatz. Das Projekt verzögerte sich aus verschiedenen Gründen, schon bevor es richtig angefangen hatte. Und wie üblich tauchten eine Handvoll Überraschungen auf, die alles etwas in die Länge zogen. Das ist aber längst wieder vergessen: Es fehlen zwar noch einige Details, aber wir können per 1. September unsere neuen Räume beziehen.

Unser Standort am Berninaplatz bietet 4 helle, komfortable Kursräume, ein Kursleitungszimmer und ein Büro sowie ein grosszügiger Eingangs- und Pausenbereich mit Teeküche – und ein wunderbarer Ausblick über Zürich.

Uns stehen mit dem neu dazugekommenen Standort am Berninaplatz insgesamt 10 Kursräume zur Verfügung. Dadurch sind wir gross genug, um ein vielfältiges Angebot zu haben, aber nicht zu gross, um weiterhin unser Versprechen betreffend Qualität, Sorgfalt und persönlichem Umgang zu halten.

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Arbeitsmarkt

Integration PLUS Fit für die Arbeitswelt

Einen passenden Job oder eine Ausbildungsstelle zu finden, ist immer eine Herausforderung – für fremdsprachige Personen, die noch wenig oder keine Arbeitserfahrung in der Schweiz haben, dürfte sich die Suche nach einer Stelle anfühlen wie ein Buch mit sieben Siegeln: Neben dem Wissen um den Bewerbungsprozess fehlen oft Deutsch-, Mathematik- und/oder IKT-Kenntnisse, um sich im beruflichen Umfeld oder in der Ausbildung zu behaupten.

Unser Angebot “Integration PLUS Fit für die Arbeitswelt” ist für Teilnehmer:innen konzipiert, die in einem Praktikum sind und/oder eine Ausbildung (EFZ, EBA) anstreben, schulisch aber noch Nachholbedarf haben. In diesem Angebot füllen sie an einem Tag pro Woche ihre Wissenslücken in der Deutschen Sprache und machen sich mit Mathematik- und IKT-Unterricht fit für eine Ausbildung.

Angebotsnummer KIP: B-02-018

ZielgruppeFremdsprachige Personen, die in der Schweiz nicht oder nur sehr wenig gearbeitet haben und noch Lücken in Deutsch, Mathematik und IKT haben, um erfolgreich eine Stelle oder ein Praktikum zu bestehen. Das Einstiegsniveau ist ein gefestigtes A2 oder höher.
ZieleDie Teilnehmenden erweitern einerseits ihren berufsrelevanten Wortschatz und festigen die Grammatik, andererseits erwerben sie wichtige Grundkenntnisse in Mathematik und IKT, damit sie erfolgreich in eine Ausbildung (EBA, EFT) einsteigen können.
InhaltDeutsch auf Niveau A2/B1 mit Fokus auf arbeitsrelevante Kompetenzen wie z. B. Wortschatz, Bewerbung, Zusammenfassungen, Protokolle usw.
Mathematik gemäss Inhalte des Lehrplans 21.
IKT für eine eigenständige, routinierte Anwendung von digitalen Medien.
Didaktik und MethodikWir folgen unseren didaktischen Grundsätzen: Aufbau vom Einfachen zum Komplexen, Erfolgssicherung durch dauerndes Üben und implizites Repetieren, Schwerpunkt auf Teilnehmendenaktivierung, Anschaulichkeit durch Einbezug unterschiedlicher Medien sowie von authentischem Material und Rückgriff auf eigene Erfahrungen, Lernen wenn immer möglich in Szenarien und konkreten Situationen, Bewusstmachen von Problemen.
EinstufungNach Möglichkeit werden die Teilnehmenden nach dem kostenlosen Einstufungstest in Niveaugruppen eingeteilt
EinstiegJederzeit möglich
Intensität und DauerDas Angebot umfasst 21 Wochen à 8 Lektionen à 45 Min. pro Woche. Die Lektionen finden alle an einem Wochentag statt (i.d.R. Montag). Pro Kurstag sind es 4 Lektionen Deutsch, 2 Lektionen Mathematik und 2 Lektionen IKT.
(Total: 168 Lektionen)
PreisCHF 3’385 inkl. Material

Weitere Informationen

Haben Sie Interesse an diesem Angebot?
Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über Mail oder über das Kontaktformular.
Ihre Fragen beantworten wir gerne per Mail oder telefonisch.

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Unsere Angebote sind re-akkreditiert

Akkreditierungen bedeuten eine Menge Arbeit: Konzepte müssen angepasst, Lehr- und Lektionenpläne müssen erstellt werden, alle Formulare werden durchgesichtet und kontrolliert und so einiges mehr – und dies stets neben dem auf Hochtouren laufenden Betrieb. Es kommt, wie es immer kommen muss: Am Ende wird die Zeit eng, die Tage werden länger, die Nächte kürzer…

Umso mehr freut es uns, dass alle unsere eingereichten Angebote von der Fachstelle Integration des Kantons Zürich re-akkreditiert wurden. Der grosse Aufwand hat sich gelohnt und wir freuen uns sehr , dass wir unsere Kursmodule weiterhin anbieten können: mit dem gewohnten Engagement, in der gewohnten Qualität.

Alle Angebote finden Sie auf dieser Web-Site unter

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Wir beziehen weitere Kursräume

Anfang Jahr erhielten wir die Information, dass am Letzigraben 176 Schulräume zu haben wären: Die private Mittelschule AGORA sollte in kleinere Räumlichkeiten umziehen. Bereits ab März 2023 durften wir einen Raum beziehen, zuerst nur halbtags und dann schon bald auch den ganzen Tag.

Im Sommer kam dann der “grosse” Umzug: Das AGORA Kolleg zog aus und wir konnten auch den zweiten Kursraum beziehen – seit August nutzen wir die Fläche mit zwei geräumigen Klassenzimmern, einem Büro und einem Pausenraum alleine. Die Sommerpause nutzten wir um zu renovieren und neu einzurichten, so dass wir unmittelbar nach den Sommerferien weitere Kurse starten konnten. Die Räumlichkeiten sind jetzt schon gut belegt – es ist ein fröhliches Miteinander von Jugendlichen und Erwachsenen, von Ukrainer:innen, Afghan:innen, Syrer:innen und einer Prise Elfenbeinküste.

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Zusammen sind wir noch besser!

Was liegt näher, als sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschliessen? Die Gleichgesinnten sind in diesem Fall das Stellennetz Zürich und die WBK Dübendorf.

Die HEI Integration ist eine kleine Schule mit einer ausgeprägten Wertehaltung – und es liegt uns viel daran, unser Versprechen betreffend Fairness und Qualität zu halten.

Immer wieder kommt es vor, dass wir Anfragen von fallführenden Stellen nicht bearbeiten können und sie vertrösten müssen. Was zur Idee führte, dass wir uns mit weiteren kleinen Institutionen zusammenschliessen können, die eine ähnliche Wertehaltung haben wie wir. Sowohl das Stellennetz als auch die WBK erfüllen dieses Kriterium.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Unser Angebot wird dadurch noch breiter und wir müssen kaum noch fallführende Stellen vertrösten. Schnell und unkompliziert klären wir Verfügbarkeiten beim Stellennetz und der WBK ab und können dann mit bestem Gewissen und einem guten Gefühl unsere Partner-Institutionen empfehlen.

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Jugendliche an der HEI

Unbegleitete Minderjährige Asylbewerber kommen schon länger in grösseren Zahlen in die Schweiz. Vereinzelte Jugendliche hatten wir schon Ende letzten Jahres in unseren Kursen; Anfang Februar dieses Jahres konnten wir gleich knapp 20 Jugendliche, mehrheitlich aus Afghanistan, in unseren Kursen aufnehmen (Alphabetisierung und A1).

Zugegeben: Am Anfang war es eine grosse Umstellung. Gewöhnt an eher ruhigere Erwachsene waren wir grad ein wenig überrumpelt von so viel Lebendigkeit… Unterdessen ist wieder sowas wie Alltag eingekehrt in unserer kleinen Schule, einfach ein bewegterer.

Die Arbeit mit den Jugendlichen ist herausfordernd, aber auch sehr befriedigend: Wir beobachten, mit wie viel Motivation sie bei der Sache sind, und freuen uns, dass wir sie ein Wegstück lang begleiten dürfen. Sie haben noch einen langen Weg vor sich, die meisten von ihnen sind aber schon gut eingespurt. Wir drücken die Daumen und hoffen, dass sie sich in der Schweiz gut integrieren können.